Oktober 2019

Wenn es uns gedanklich und psychisch nicht gut geht, ist es nur selten notwendig, alles samt und sonders infrage zu stellen, und das innere Haus komplett neu bauen zu wollen. Es genügt, die einzelnen Steine, aus denen unser Haus erbaut ist, auf Tauglichkeit zu prüfen, und sie hier und da gegebenenfalls auszutauschen. Wofür stehen diese Steine? Die Steine, die unser Haus tragen, stehen für unsere inneren Überzeugungen, unsere mentalen Leitfäden. Manche hiervon, vornehmlich die stärkenden, sind uns oft als Gedanken präsent, sind uns bewusst, mit ihnen als Grundierung erschaffen wir unseren Alltag.

Andere wiederum, und hierzu zählen leider vor allem die hinderlichen, die selbstsabotierenden Überzeugungen, sacken im Laufe der Zeit auf eine unterbewusste Ebene ab. Wir nehmen sie eher im stillen als gegeben hin, ohne uns mit ihnen zu befassen, oder sie auf ihren Wahrheitsgehalt hin zu überprüfen. Wir denken nicht mehr über sie nach, dennoch entfalten sie immer wieder ihre emotionale Wirkung, wenn uns etwas ‚ankickt‘, oder ‚triggert‘, je nachdem, was wir erleben.

Es ist wichtig, sich im Rahmen von Gesprächen dieser Gedanken erneut bewusst zu werden, und sie auf den Prüfstand zu stellen. Sobald die alten mentalen Saboteure ihre Macht über uns verlieren, und durch förderliche Gedanken ersetzt werden, kommt auch die Tatkraft wieder. Das braucht durchaus seine Zeit. Doch es lohnt sich für Sie, und die Wirkung wird nachhaltig sein.

Somit gilt weiterhin:

Sorgen Sie gut für sich und Ihre Bedürfnisse,
berücksichtigen Sie die Bedürfnisse Ihrer Umwelt,
und achten Sie bewusst auf die Qualität Ihrer Gedanken.

    OS


Version: 14. Oktober 2019