Mai 2019

„Therapie“ fängt mit „T“ an. Einige Menschen verwechseln dies manchmal mit einem anderen Wort, das auch mit „t“ anfängt, nämlich „troubleshooting“. Hierfür kommt so mancher gerne zu mir, wenn ihm oder ihr äußerlich wie innerlich das Wasser bis zum Hals steht, und – voilà – gerne schnelle Lösungen gefragt sind. Das bekommen wir dann auch gemeinsam gut hin. Wenn die unangenehmsten Feuer gelöscht sind, müsste es eigenlich ans Aufräumen gehen – doch genau an dieser Stelle glauben manche, die Arbeit sei bereits getan, und sie gehen dann, frisch durchgeatmet,  die anstehende Veränderung etwas lässiger und unfokussierter an. Kann man so machen, führt aber nur zu Teilerfolgen.

Das Wesen der Dinge ist: Wenn das troubleshooting bewältigt ist, kann die sinnhafte Therapie, so wie ich sie verstehe, erst beginnen, denn dann erst ist ausreichend Ruhe im mentalen System, überhaupt mal klaren Blickes in die Ecken schauen zu können, in denen schon länger einmal gut durchgewischt werden müsste.

Wird dort nicht hingesehen, werden die alten Muster, die Sie in den Schlamassel gebracht haben, weiter in ihnen wirken, und das Leben wird Ihnen mittelfristig ähnliche Situationen erneut zur Bewältigung anbieten. Das kann dann durchaus zu „Warum-immer-Ich?“ – Situationen führen.

Geben kann ich Ihnen beide „T“s, jedoch: Ich lege Wert darauf, dass meine Arbeit nachhaltige Wirkung hat, und Sie mit einer dauerhaft stabilen mentalen Ausrichtung durch Ihr weiteres Leben gehen können.  Bewusstseinswandel, der essenzielle Sinn einer Therapie, stärkt Ihre Resilienz,  und solch grundierende Prozesse benötigen ihre ihnen angemessene Zeit, und Intensität.

Somit bleibt weiterhin:

Sorgen Sie gut für sich und Ihre Bedürfnisse,
berücksichtigen Sie die Bedürfnisse Ihrer Umwelt,
und achten Sie bewusst auf Ihre Gedanken.

    OS


Version: 17. Mai 2019